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Nach über 20 Jahren als Reiter, Pferdebesitzer, Berufsreiter und Stallbetreiber wurde ich quasi "über nacht" zu einer beruflichen Veränderung gezwungen und damit zu einem "gewöhnlichen" Einsteller der eigenen Pferde in einem Pensionsstall. Einige Jahre lang lernte ich mit den Kompromissen umzugehen, die "nicht mehr Chef sein" nun mal mit sich bringt. Im grossen und ganzen entsprach die Haltung und Fütterung der Pferde dort durchaus meinen Vorstellungen, im Laufe der Zeit veränderten sich jedoch meine Ansprüche merklich. Das Interesse am (Turnier)reiten trat nach und nach in den Hintergrund und immer öfter "ertappte" ich mich bei dem Gedanken, dass mir die Pferdehaltung mit stundenweisem Koppelgang (in kleinen Gruppen) in Verbindung mit einer geräumigen Paddockbox durchaus verbesserungsfähig erschien. Dazu kam zunehmend auch das Bedürfnis, viele Dinge (wieder) selber entscheiden zu wollen, die Zeit der (freiwilligen) Kompromisse und der Anpassung schien ihr Ende zu finden... Es entstand die Idee, folgende Punkte in einem eigenen Stall zur Umsetzung bringen zu wollen:
Des weiteren stellten die dort unterzubringenden Pferde zusätzlich spezielle Anforderungen:
Und nicht zuletzt sollten meine persönlichen Wünsche und Anforderungen erfüllt werden (interessanterweise ist diese Liste am längsten?!)
Im Laufe der Zeit und der Überlegungen wurden natürlich noch viele, viele weitere Punkte in die "Wunschliste" aufgenommen, manche zunächst schwierige Frage beantwortete sich wie von selber, andere (unerwartete) tauchten erst während der Umsetzung auf und tun das bis heute... Ständig neue Herausforderungen, Fragen, die oftmals nur die Pferde selber beantworten können, Problemlösungen, die man erst erkennen muss. Das macht es spannend, niemals langweilig und läßt einen nicht ruhen, immer weiter nach Verbesserungen zu suchen - immer vor dem Hintergrund: Pferdehaltung optimieren - ohne dass der "Mensch" zuviel verzichten muss...
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