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Erfahrungen mit dem Equinen Sarkoid Ich möchte an dieser Stelle meine Erfahrungen im "Umgang" mit einer Erkrankung meines Pferdes "Checkit" mit interessierten/betroffenen Lesern teilen. Ich weiss, dass das www für den, der entsprechend die Suchmaschinen bemüht, (zu) reichlich Informationen bereit hält . Aber ich weiss auch, dass ich selbst immer sehr dankbar war, wenn ich auf "echte" Erfahrungsberichte stiess, wenn ich beim Lesen das Gefühl hatte, einen "Livebericht" zu bekommen, wenn ich dem Geschriebenen meinte, vertrauen zu können... Bemerkt habe ich die beiden Störenfriede im Sommer 2006, zu diesem Zeitpunkt war Checkit bereits fast ein Jahr in unserem Besitz, ich gehe also davon aus, dass er die beiden Sarkoide nicht "mitgebracht" hatte, sondern diese sich im Laufe seines 6. Lebensjahres entwickelt haben. Da sie jedoch völlig unauffällig und trocken erschienen, habe ich ihnen ausser erhöhter Aufmerksamkeit zunächst keine weitere Behandlung zuteil werden lassen. Unter dem linken "Arm" war eine zu diesem Zeitpunkt 2 mal 4 cm grosse fellfreie graue Stelle, fast glatt, minimale Erhöhungen. In der Gurtlage (mittig) eine Art "Warze" - kreisrund und mit einem Durchmesser von ca. 1 cm. Im Herbst 2006 haben wir unseren Offenstall bezogen (vorher wohnten die Pferde in Paddockboxen mit stundenweise Koppelgang). Über den Winter 2006/2007 gab es keine sichtbaren Veränderungen an den beiden Sarkoiden. Im Sommer 2007 begannen beide ES sich zu verändern. Das runde in der Gurtlage wurde innerhalb weniger Wochen grösser, vor allem deutlich erhabener. Unterm Arm bildeten sich ebenfalls mehr Erhebungen, insgesamt wurde die fellfreie Fläche grösser, beide Sarkoide waren stellenweise immer wieder leicht blutig. Nun war die Zeit der passiven Beobachtung natürlich Vergangenheit und ich musste handeln. Im September 2007 begann ich eine 6 Wochen dauernde Behandlung mit Thujatinktur (äusserlich) sowie Thuja D30 (8 Globuli/Tag). Für die Immunabwehr gab es eine 3 Wochen Kur mit Plantagines C (iwest). Im Rahmen dieses ersten Behandlungsversuches schien zumindest ein Stillstand erreicht, die Sarkoide hielten inne, vergrösserten sich nicht weiter und trockneten etwas ab. Ich wollte im anschliessenden Winter eigentlich eine Behandlung mit Aldara beginnen, hatte die Salbe auch schon zu Hause liegen. Aber ich hatte einfach noch kein gutes Gefühl, da "ran" zu gehen, so lange Checkit eigentlich keine ernstzunehmenden merklichen Probleme/Einschränkungen (Entzündungen, Infektionen, Scheuerstellen etc.) hatte. Mit dem Frühjahr 2008 kam eine neue Idee, die Aladara Salbe war noch nicht zum Einsatz gekommen. Und wie bei mancher (guter) Idee - es war viel Zufall dabei... Für den Sommerekzem geplagten Blaisus wurden mir von meinem Schmied effektive Mikroorganismen empfohlen, ein Thema, mit dem ich mich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht auseinander gesetzt hatte. Also auch hier wieder einige Stunden Recherche im Internet, kurzerhand Salbe (Hermosan/Hermovet) und flüssiges Konzentrat (EM 1) bestellt - wohlgemerkt, fürs Pony mit dem Sommerekzem! Bei der aufmerksamen Lektüre der Salbenbeschreibung stolperte ich über: "Anwendungsgebiete....equine Sarkoide..." - aaaahhh, ja.... Getreu dem Motto "hilft´s nichts - schad´s nichts" startete ich also im März 2008 mit ein bis zweimal täglich Hermonsan Salbe, dick aufgetragen, also abdeckend. Nach einigen Wochen (Mitte April) entdeckte ich das Gurtlagen Sarkoid blutig! Um nicht nichts zu tun, begann ich wieder, mit Thuja Tinktur abzutupfen, weiterhin einmal täglich Hermosan - auf die Gurtlage dick, unterm Arm dünn aufgetragen. Mitte Mai war das Plattensarkoid optisch praktisch verschwunden und das Gurtlagen Sarkoid ist seit Mai 2008 flach, klein und fast unsichtbar im Sommerfell!
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